Archive for May, 2009

Achtung politisch!

zensursula2Eigentlich sollte dieser Blog nur dazu da sein, ueber meine Erlebnisse aus Malaysia zu berichten. Nun habe ich natuerlich auch die aktuellen Nachrichten aus Deutschland verfolgt und so einiges gelesen, was bei mir ein mulmiges Gefuehl verursacht. Ich will jetzt hier keine politischen Reden schwingen, sondern nur ein bisschen zum Nachdenken anregen – schliesslich sind wir alle muendige Buerger einer Demokratie.

Aber warum geht es hier ueberhaupt: Die Gesetzinitiative von Frau v.d.Leyen gegen Kinderpornographie. Wir sind uns bestimmt alle einig, dass gegen Kinderpornographie hart vorgegangen werden muss, aber die vorgeschlagenen Mittel sind wohl sehr zweifelhaft.

Im Internet gibt es inwischen so viel darueber zu lesen und ich denke, dass jeder sich dazu seine eigene Meinung bilden muss. Deswegen werde ich hier nur auf einige Seiten verweisen.

Eine gute Zusammenfassung ueber die ganze Diskussion liefert ein Beitrag der Sendung ZAPP des NDR:  ZAPP

Eine Seite die nachdenklich macht: MOGIS

Eine entsprechende Petition hat inzwischen schon mehr als 100 000 Unterstuetzer: Petition

Haben wir bald chinesische Verhaeltnisse in Deutschland? basicthinking.de

Ich koennte hier noch viele weitere interessante Seiten verlinken, aber hier muss nun jeder selber entscheiden inwieweit er dies fuer wichtig erachtet. Immerhin sind in diesem Jahr Wahlen und wir koennen bestimmen, wo es lang gehen soll. So ist doch zumindest die Idee einer Demokratie. Und so abwegig es auch erscheinen mag, es gibt auch Alternativen, zum Beispiel die Piratenpartei

“An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.” Erich Kaestner

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Singapur – Zoo und NightSafari

singapore_zoo_kanguruhDer Zoo von Singapur gehoert bestimmt mit zu den schoensten Zoos der Welt. Er ist riessig und es gibt so gut wie keine Zaeune oder Kaefige. Ausser fuer sehr kleine Tiere. Er ist eingeteilt nach den Kontinenten in denen die Tiere leben, so gibt es zum Beispiel einen “Australien Outback” mit Kanguruhs, Straussenvoegel, Koalabaeren und man kann mitten hindurchgehen. Erstaunt hat mich hierbei, dass auch alle Voegel frei sind, Papageien, Eulen usw. und keiner scheint wegfliegen zu wollen – okay, die wissen vermutlich, dass sie im Zoo einfacher an Essen kommen ;-)

Ich habe im Zoo mehr Photos gemacht als das ganze WE in Singapur, deswegen gibt es auch jetzt hier einige.

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singapore_zoo_affe

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…und wer nach einem Tag im Zoo immer noch nicht genug hat von Tieren fuer den gibt es den Nachtzoo – die NightSafari. Nachdem der Zoo naemlich um 18 Uhr schliesst, oeffnet um 19.30 Uhr die NightSafari ihre Tueren (damit man dazwischen auch schoen in die dazugehoerenden Restaurants geht ;-) ). Die NightSafari liegt genau neben dem “normalen” Zoo und ist annaehernd so gross. Hier gibt es vor allem nachaktive Tiere und ebenfalls keine Zaeune und Gitter, dafuer aber eine sanfte Beleuchtung, welche die Tiere ueberhaupt nicht zu stoeren scheint. Bei uns hat ein Tiger direkt unter der Lampe geschlafen. Sehr beeindruckend war ein Puma, der von einem Baum bestimmt 5 Meter auf einen Felsvorsprung gesprungen ist. Da wir schon ziemlich fertig nach dem Zoo waren, haben wir uns entschlossen, die NightSafari hauptsaechlich mit dem Baehnchen zu machen (kostete nochmals 5 Euro zusaetzlich), nachdem ich gesehen habe, wie dunkel es an manchen Stellen doch ist, war das wohl auch eine gute Entscheidung. Leider habe ich deswegen, aber keine Photos, vorallem wegen dem Giraffenbaby tut mir das sehr leid.

Ich wuerde jedem, der einmal in Singapur ist, einen Besuch im Zoo empfehlen, wobei ich mich nicht entscheiden koennte, welcher besser ist, der am Tag oder der in der Nacht (Eintritt zusammen 30 SD, ca. 15 Euro)

 

Singapur – Ducktours oder Standrundfahrt einmal anders

singapore_ducktours1Eine Stadtrundfahrt mit Ducktours hoert sich schon mal witzig an und das ist es auch.

Ducktours besitzt naemlich keine Busse oder so, sondern alte Amphibienfahrzeuge aus US-Militaerbestaenden.

Und so geht es dann erst auf dem Landweg durch Singapur und anschliessend mit einem Platscher ins Wasser und durch den Hafen.

 

Der ganze Spass dauert ca. eine Stunde und kostet 33 SingapurDollar, das ungefaehr 16 Euro.

Und hier noch das Schild mit den Hinweisen fuer die Tour:

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Singapur – Beer Fest

so, jetzt muss ich endlich mal meinen Blog nachtragen, schliesslich habe ich in letzter Zeit einiges gemacht, bin aber leider nie zum Schreiben gekommen.

Also zurueck zu meinem WE in Singapur:

Jedes Mal wenn wir gefragt wurden woher wir kommen und wir dann Deutschland gesagt haben, kam die Antwort: Ah, Ihr seid wegen dem BeerFest hier! — Haeh??? Also wir Deutschen scheinen ja schon einen ganz speziellen Ruf bei den Asiaten zu haben. Irgendwann sind uns dann auch die Werbeplakate fuers Bierfest aufgefallen. Zwei davon habe ich mal fotographiert, ich hoffe man kann es lesen.

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na, wer kann das bestaetigen?

 

Kommentare

..da aendere ich extra das Design, damit ich mehr Kommentare bekomme und dann habe ich doch tatsaechlich selber uebersehen, dass ich tatsaechlich mehr bekommen habe- sorry

(ums mal wieder auf den Computer zu schieben, eigentlich muesste ich bei jedem Kommentar eine Mail bekommen *wunder*)

Es ist schoen, von euch zu lesen  :-)

 

Replacement Day

Wer sich nach meinem letzten Eintrag wundert, warum ich erst jetzt ueber das Arbeiten am Freitag schreibe, obwohl mein Praktikum schon ein paar Wochen geht, dem sei gesagt, ich hatte seither immer freitags frei. Warum? -Weil es hier eine super Erfindung namens Replacement Day gibt. Wenn ein Feiertag auf einen Samstag bzw. Sonntag faellt, ist am Freitag davor bzw. am Montag danach ein Replacement Day, man hat also frei.

Und lange Wochenenden sind was tolles!

Das will ich auch in Deutschland!

Der naechste Replacement Day ist vermutlich am 5.Juni, da der Koenig von Malaysia am 6.Juni Geburtstag hat und das natuerlich ein Feiertag ist. Aber ob der Replacement Day wirklich an dem Tag stattfindet oder doch verschoben wird, was auch moeglich ist, erfaehrt man mal wieder erst einen Tag vorher (deutsche Organisation kennt man hier halt nicht ;-) )

 

Freitag Nachmittag in der Firma oder Malaysia und Religion

Dunkelheit und Stille – naja nicht ganz so schlimm. Jetzt ist es 15.15Uhr und hier ist so gut wie niemand mehr ausser ein paar Expats und ein paar Chinesen. Die Maschinen stehen still und die Lichter sind aus. Was passiert ist? Ein ganz normaler Freitag Nachmittag in Malaysia – alle sind in der Moschee.

Malaysia ist ein ueberwiegend muslimisches Land. Die Bevoelkerung besteht hauptsaechlich aus Malaien, Chinesen und Indern (eigentlich besser: malaysische Chinesen und malaysische Inder, oder andersherum ;-) ). Malaien sind von Geburt an Muslime, das ist so festgeschrieben und deshalb ist auch fast alles Essen und andere Dinge hier halal, sogar bei McDonalds. Aber dennoch werden andere Religionen sehr respektiert. Neben dem Islam ist vor allem der Buddismus und der Hinduismus mit all den unterschiedlichen Formen sehr verbreitet in Malaysia. Sehr schoen finde ich das nebeneinander, das fuer einen Europaeer am Anfang ungewoehnlich erscheint… das steht mitten in Chinatown eine Moschee oder direkt gegenueber einem Thai-buddistischen Tempel steht ein Hindutempel und so weiter. Das findet man hier sehr oft und dieses MultiKulti zeichnet Malaysia auch aus.

Da wir schon bei der Bevoelkerung sind, als ich noch in Deutschland war wurde ich oefters gefragt, ob es denn nun malaysisch oder malaiisch heisst. Inzwischen habe ich gelernt, dass beides richtig ist, es aber auf die entsprechende Bevoelkerung ankommt. Malaysisch ist alles, was sich auf das ganze Land bezieht, also zum Beispiel die malaysische Sonne, als malaiisch wird hingegen etwas bezeichnet, dass nur die “echten” Malaien betrifft, zum Beispiel das malaiische Essen, auch Nonya genannt, denn alle anderen Bevoelkerungsschichten haben ihr “eigenes” Essen. Und somit gibt es Malaien und Malaysier. Langsam hab ich es heraus, auch wenn es mir noch oefters schwerfaellt, Personen, die keine kennzeichnenden Kleider oder Accessoires tragen richtig zuzuordnen… Malaie, Inder, Phillipino, Thai, Indonesier…okay, aber die Chinesen erkenne ich ;-)

 

neues Design

wie ihr sehen koennt hat mein Blog ein neues Design. Ich denke die Lesbarkeit ist nun besser und vorallem ist die Kommentar-Funktion besser ersichtlich- vielleicht bekomme ich dann noch mehr Kommentare ;-)

@Tom: Vielen Dank fuer deine Hilfe :-)

 

Singapur – Town

ein paar Ansichten aus Singapur – eine faszinierende Zeit, irgendwie Asien, aber doch zu sauber, zu westlich orientiert und irgendwie überhaupt nicht laut und hektisch, wie es sich für eine Großstadt gehört.

Das grösste Riesenrad der Welt, in jede Kabine passen fast 40 Personen und für eine Runde benötigt man 35 Minuten

Flyer Singapore

Das Fullerton Hotel

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The Esplanade – das wohl umstrittenste Gebäude in Singapur, es wird auch oft als Durian verspottet. Durian ist eine asiatische Frucht, die furchtbar stink und angeblich hat das Gebäude Ähnlichkeit damit. Darin untergebracht ist unter anderem das Konzerthaus. Abends finden Konzerte auf der Seebühne statt und rundherum ist eigentlich immer was los.

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Die Skyline des Finanzzentrums Singapurs

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Mein Weg zur Arbeit

heute bin ich zum ersten Mal mit dem Roller zur Arbeit gefahren, mormalerweise werde ich immer im Auto mitgenommen. Das nehme ich mal zum Anlass meinen Weg dorthin zu beschreiben. Also ingesamt faehrt man eine Stunde, naja mit dem Roller ist man etwas schneller als mit dem Auto, da in der Stadt der Verkehr meistens steht. Ihr werdet jetzt sicher den Kopf schuetteln wegen der Stunde Fahrt, aber man wohnt einfach viel besser in Batu Ferringhi als in Georgetown oder gar Butterworth.

Nun mein taeglicher Weg: von Batu Ferringhi ueber die Kuestenstrasse nach Georetown, durch die ganze Stadt (aber man kommt an min. 3 Starbucks-Laeden vorbei ;-) ) und dann hat man die Auswahl zwischen der Faehre und der Penang Bridge, schliesslich wohne ich auf einer Insel und die Firma liegt auf dem Festland (Butterworth). Morgens finde ich die Faehre viel angenehmen, einfach nochmal 20 Minuten nichts tun ausser aufs Meer zu schauen bevor die Arbeit losgeht. Anschliessend noch auf der Schnellstrasse um Butterworth herum oder so aehnlich und “schon” bin ich da. Wenn es nicht regnet oder mit dem Auto nehme ich fuer die Heimfahrt die Penang Bridge, diese ist 13,5 Kilometer lang und hat in der Mitte einen “Berg”, damit die grossen Tanker unten durch passen. Das Witzigste an dieser Faehre-Bruecke-Konstellation ist, dass die Faehre zum Festland nichts kostet, aber zur Insel RM 3 (okay, das sind zwar nur ungefaehr 60 Cent, aber langsam habe ich mich an die malaysischen Preise gewoehnt)