Archive for July, 2009

Fliegen mit einer japanischen Reisegruppe

Also von Penang aus zu Fliegen ist ja immer wieder schoen ;-) aber am Freitag hatte ich wirklich Spass.

Der Flughafen von Penang ist tatsaechlich ein Internationaler Flughafen, auch wenn man sich eher wie auf einem kleinen Provinzflughafen fuehlt, mal abgesehen vom Zoll. Man muss hier naemlich zu seinem Flugzeug laufen, also einfach mal so uebers Rollfeld. Nun hatte ich am Freitag das Glueck mit einer kleinen Propellermaschine zu fliegen, die eigentlich mit einer japanischen Reisegruppe schon ziemlich ausgebucht war. Und so kam ich in den Genuss neuer japanischer Spielereien:

  • Also als erstes muss man auf jedem Photo in die Luftspringen, egal wo und wie daemlich das aussieht. Das haben die dann auch noch wirklich auf dem Rollfeld vor dem Flugzeug gemacht. Es dauert dann natuerlich ewig, weil es ja doch ziemlich schwer ist das Hochspringen und das Ausloesen der Kamera zu koordinieren.
  • Man muss beim Start des Flugzeuges unbedingt die Haende in die Hoehe heben wie in einer Achterbahn. Ich habe den Sinn nicht verstanden, aber die Japaner hatten sichtlich Spass dabei. Und nein, ich habe es nicht ausprobiert und werde das auch nicht machen -  irgendwie waere mir das dann doch zu peinlich ;-)  
 

Breakfast at Red Tomato Garden Cafe

Ich bin wirklich froh, dass es Deutsche gibt, die sich eine Existenz hier in Malaysia aufgebaut haben. Das ist naemlich der Grund warum ich mich immer auf Langkawi freue. Im Red Tomato Garden Cafe gibt es naemlich das beste Fruehstueck ueberhaupt und das Highlight sind die frischen Broetchen – hausgemachte Roggenbroetchen mit einer kleinen Prise Kuemmel *lecker*

Mit solchen Kleinigkeiten kann man mich inzwischen gluecklich machen :-)

 

Froesche und die Reggae-Bar

Nachdem ich mal wider nicht zu den ersten gehoerte die nach Hause gegangen sind, erreichte mich, waehrend ich noch in der Reggae-Bar sass, folgende SMS:

‘Left the door open and do no wonder if you see a frog in the bathroom. The frog is really there’

Was sagt man dazu?? Entweder das hatte mit den Cocktails zu tun, die wir schon getrunken haben oder sie kennt mich zu gut ;-)

Reggae-Bar war mal wieder super.. Live-Musik, Fleischspiesse, Chickenwings, Folienkartoffel und Knoblauchbrot frisch vom Grill.

Als ich dann ins Guesthouse kam sass da wirklich ein gruener Frosch auf der Spuelung der Toilette. Ich hatte irgendwie Panik, dass mich der anspring, wenn ich mich setze, also blieb mir nichts anderes uebrig als ihn zu fangen. Gar nicht so leicht, auch wenn er schon ziemlich fertig war, weil er dauernd versuchte wieder zum Fenster hochzukommen, es aber an der glatten Wand nicht bis ganz nach oben schaffte. Gluecklicherweise habe ich es dann nach 30 Minuten auch geschafft ihn zur Tuer rauszubringen….

Hinterher ist mir dann aufgefallen, dass ich einfach nicht denke wie ein Photograph, hab naemlich gar nicht daran gedacht, erst Photos zu machen und ihn dann rauszubringen ;-)

 

Wochenende

Ich habe mich schon lange nicht mehr so nach dem Wochenende gesehnt wie diese Woche. Es war irgendwie ziemlich stressig und ich bin einfach nur fertig.

Langsam merke ich, dass meine Zeit hier bald vorbei ist (noch 2 Wochen arbeiten), denn ich war jeden Abend mit irgendwelchen Leuten verabredet und immer wider viel der Satz ‘du bist ja nur noch 2 Wochen hier in Penang’

Am Dienstag war ich mal wieder mit ein paar Einheimischen in einem Hawker in Georgetown, das ist dann aber immer einer von den hawkern, an denen man als Tourist vorbei laeuft und sich nicht getraut da etwas zu essen ;-) Aber eigentlich gibt es dort das beste Essen, wenn man sich denn mal bei den vielen Essenstaenden entscheiden kann. Ich hatte dieses Mal das mit Abstand beste Wan Than Mee seit ich hier bin. Ich muss da also unbedingt nochmal hin.

Ansonsten war ich meisten mit Deutschen verabredet: Am Montag mit zwei Studenten, die gerade Malaysia per CouchSurfing erkunden, Mittwoch mit den beiden Maedels mit denen ich auch sonst viel mache und gestern hatte ich sozusagen Besuch aus KL. Als ich naemlich letztes Mal in KL war, traf ich im HardRockCafe ein Maedel, die eine kleine Marilyn-Monroe-Attacke ueberleben musste. Sie hatte naemlich einen weissen Rock an und im Bereich der Kasse kam ploetzlich der Luftzug der Klimaanlage von unten (wir wollen da dem HardRockCafe jetzt mal nichts unterstellen ;-) ) Nach ein paar Lacher stellte sich dann schnell raus, dass sie auch aus Deutschland ist und ebenfalls gerade ein Praktikum hier in Malaysia macht.

Wie wir dann gestern feststellten faehrt sie heute auch weiter nach Langkawi (*blick auf die Uhr* sie muessten schon da sein)

Da ich ja heute im Gegensatz zu allen anderen arbeiten musste, habe ich mir einen Flug gebucht. Und ich bin wirklich froh zu fliegen, denn das letzte mal war die Fahrt mit dem Boot von Langkawi gelinde gesagt der Horror. Eigentlich werde ich ja nicht seekrank, aber dieser Wellengang war zuviel fuer meinen Magen. Also dreuckt mir die Daumen, dass das meer am Sonntag ruhig ist, zurueck gab es naemlich keinen billigen Flug mehr ;-(

Ach ja, wir Maedels haben ja unseren Langkawi-Trip gebucht, da wir uns leider schon teilweise verabschieden muessen. A fliegt naemlich nach anderthalb Jahren Malaysia wieder zurueck nach Deutschland. Und so werden wir die beiden naechsten Abende wieder in unserer geliebten ReggaeStrandBar verbringen- aber dieses Mal bestimmt ohne Eimer ;-)

Tja, hier wollte ich nun eigentlich zu dem Post ueber meinen Geburtstag verlinken, bekomme das aber irgendwie nicht hin :-( und nicht mal die von allen geliebte Suchmaschine weiss Rat…. weiss irgendwer wie’s geht? Tom?

 

Euch allen ein schoenes Wochenende!

 

Essen mit Chinesen

Wenn man mit Chinesen Essen geht ist das eine ziemlich chaotische Angelegenheit, aber auch sehr kommunikativ.

Einer bestellt das Essen und es kommt alles in die Mitte des Tisches und jeder greift mit seinen Staebchen zu. Wenn es Reis gibt, dann bekommt jeder noch ein kleines Schaelchen, aber ansonsten hat niemand einen Teller sondern nimmt sich einfach direkt das was man mag.

Fuer mag das sehr gerne, weil ich mich ja generell sehr schwer fuer ein gericht entscheiden kann.

Nun hatten wir letzte Woche Department Dinner, also Abteilungsessen und meine Abteilung besteht zum grossen teil aus Chinesen. Allerdings waren wir nicht chinesisch essen sondern italienisch. In Georgetown gibt es naemlich ein suesses kleines Restaurant mit leckeren Pizzen und hausgemachter Pasta (wie die die Pasta bei der Luftfeuchtigkeit hinbekommen ist mir allerdings noch ein Raetsel)

Wir waren fast 20 Personen und sassen an einem langen Tisch, was die kommunikation etwas erschwerte und so kam es nun, dass wir am unteren Ende des Tisches nach europaeischer Manier bestellten, also jeder ein Gericht und jemand am oberen Ende des Tisches nach chinesischer Art bestellt, naemlich einmal die Pizza-Karte hoch und runter, ein paar Pastagerichte, Salat, Obst und fuer jeden noch Suppe. Die Suppe kam zum Glueck schon in Tellern und beim Salat war es auch kein Problem einfach mit der gabel zuzugreifen.

Ach ja und das Pizza essen war ja auch noch ziemlich einfach, denn zum Glueck waren die schon vorgeschnitten, bis auf die Calzone. Die Calzone ruehrte erstmal niemand an, bis wir Deutschen festgestellt haben, dass die Chinesen einfach nicht wussten was das ist.

Nun kamen aber die Pastagerichte… aus Platzmangel gingen die Teller dann einfach reihum und jeder griff mal zu. So waren wir zwar mehr damit beschaeftigt Teller weiterzureichen als zu essen, aber es war irgendwie gemuetlich.

Danach sind wir noch in einen Club und ich muss sagen, dass Chinesen keinen Alkohol vertragen ist nicht nur ein Vorurteil ;-)

 

Melaka – Malakka

*also  jetzt muesst ihr euch im Hintergrund die Filmmusik von “Fluch der Karibik” vorstellen*

warum? na vielleicht kommt ihr so darauf, warum euch der Name Malakka irgendwie bekannt vorkommt… na?

Richtig, die fuer Piraten beruehmt-beruechtigte Strasse von Malakka. Ja die liegt wirklich hier zwischen Indonesien und Malaysia und dort gibt es eine kleine Hafenstadt namens Malakka, in Bahasa Melayu (man sagt nicht ‘auf malaysisch’ wenn man die Sprache meint) heisst sie Melaka. Allerdings haben sich die Piraten inzwischen andere Gewaesser gesucht, vermutlich war es ihnen hier zu beschaulich ;-)

Christ Church am "Red Square"

Christ Church am "Red Square"

Melaka war bevor sie zur britischen Kolonie wurde erst unter portugiesischer und dann ueber 200 Jahre unter hollaendischer Herrschaft. Tja und diese 200 jahre sieht man noch sehr deutlich. Melaka hat eine sehr kleine aber schoene Altstadt, in der man sich wirklich ein bisschen fuehlt wie in Holland. Und irgendwie ist hier alles gelassener als im restlichen Malaysia. Schon als wir morgens um 5 Uhr aus dem Bus ausstiegen ist es uns aufgefallen, es war ruhig… normalerweise wird man sofort wenn man aus einem Expressbus austeigt angebruellt “Taxi, Taxi??” … und hier… nichts. Es standen zwar genuegend Taxifahrer herum, aber die warteten einfach ab, ob wir eines haben wollen. Und so ging es weiter. Alles irgendwie ruhiger, leiser. Auch abends der chinesische Nachtmarkt- ich konnte noch nie so entspannt ueber einen Nachtmarkt schlendern. Kein Schreien, keine aufdringlichen Verkaeufer, … nichts. Also mir hat es dort gefallen, naja, nachmittags am 2. Tag fing dann auch schon die Langeweile an, denn Melaka ist nicht wirklich gross, so dass man eigentlich in 4 Stunden alles gesehen hat ;-)  

Seit 2008 steht Melaka auf der Weltkulturerbe- Liste der UNESCO, genauso wie Georgetown. Hier gibt es die aelteste katholische Kirche Malaysias, den aeltesten chinesischen Tempel Malaysias und die aelteste Moschee Malaysias- also ganz schon viel altes Zeug auf einem Haufen, falls jemand seinen Geschichtslehrer beeindrucken will- auf nach Melaka ;-)

Fazit: Melaka muss man gesehen haben, schoene, einmalige Stadt mit tolles historischen Bauwerken, aber einmal uebernachten reicht vollkommen :-) das perfekte Ziel fuer ein Wochenende.

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Gerade beim Einfuegen dieses Photos ist mir wieder was eingefallen… habe ich nicht gerade von der Ruhe Melakas geschwaermt?? Tja, die hielt nur bis 5 uhr morgens, da naemlich hatten wir dass Gefuehl, dass der Muezzin direkt in unserem Zimmer steht und sein Gebet ausruft. Naechstes Mal schauen wir vorher, ob das Minarett der Moschee direkt vor unserem Zimmerfenster steht ;-)

Aber es war das absolut guenstigste und dabei das sauberste Hostel, welches ich in Malaysia bisher gesehen habe – 2,50 Euro die Nacht.

 

okay, heute war wohl mein Tag der Superlative, hat jemand mitgezaehlt?  ;-)

 

stehen gelassen

Nachdem mir folgendes nun heute zum wiederholten Male passiert ist, glaube ich langsam an eine, fuer mich neue, malaysische Eigenart.

Ich stehe draussen vor der Lobby zum Rauchen und ein Kollege taucht auf. Wir unterhalten uns zwei, drei Minuten, bevor er sich ploetzlich (gefuehltermassen mitten im Gespraech) umdreht und ohne ein weiteres Wort zu sagen weg geht.

Entweder meine kommunikativen Faehigkeiten haben inzwischen sehr abgebaut oder hier ist das eben so.

Wuerde man in Deutschland nicht zumindest ‘see you’ oder ‘ich muss zurueck an die Arbeit’ oder so sagen – oder denke ich das nur, weil ich sowieso immer so viel rede??

In letzter Zeit bin ich hier haeufiger mit Kopfschuetteln beschaeftigt

 

Affen, Affen und, ach ja, Affen

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Hier gibt es ja überall Affen, dieses mal eine kleine Auswahl meiner Affenphotos von meiner Tour durch die Mangroven von Langkawi.

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Twin Towers

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Nun ist schon mehr als die Hälfte meiner Zeit hier in Malaysia vorbei und ich habe noch nicht einmal Photos vom Wahrzeichen Malaysias eingestellt. So was aber auch…. :-)
twintowers_day Hier nun die Petronas Twin Towers bei Nacht und bei Tag. In Wirklichkeit sind sie noch beeindruckender als auf den Photos. Mit 452 Metern Höhe galten sie bis 2003 als höchstes Gebäude der Welt (auch wenn es da nach wie vor Streitigkeiten deswegen gibt). Unstrittig ist jedoch die Faszination die diesen beiden Türme auslösen. Das liegt vor allem an den Materialien der Fassade. So strahlen die beiden Türme weithin, was im krassen Gegensatz zu den ärmlichen Randbezirken Kuala Lumpurs steht.
In den Türmen selbst sind hauptsächlich Büros untergebracht.Unten befindet sich ein großes und teilweise sehr exklusiven Einkaufszentrum, das KLCC. Womit wir auch schon bei einer weiteren Eigenart der Asiaten sind:Abkürzungen. Hier wird alles abgekürzt was nur geht. So heisst es KL anstatt Kuala Lumpur, der Flughafen von KL heisst nur KLIA und ich wohne nicht in Batu Ferringhi sondern in BF. War anfangs ganz schön schwer da noch irgendwie mitzukommen, aber man gewöhnt sich das sehr schnell an ;-)

 

Cameron Highlands

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nein, keine Sorge, ich bin nicht mal eben mit AirAsia nach England geflogen, auch wenn das gerade ziemlich billig ist ;-) sondern ich habe mit meinen Eltern eine Tour durch die Cameron Highlands gemacht. Dort sieht es ein bisschen aus wie in England und das Wetter ist auch ziemlich englisch. Wegen des Wetters haben sich nämlich die ersten Engländer, die nach Malaysia gekommen sind dorthin zurückgezogen. Die Cameron Highland liegen ungefähr zwei Stunden nördlich von Kuala Lumpur und es zieht sich eine Strasse über 90 Kilometer durch das Hochland.Bei der Strasse könnte man durchaus meinen man fahre einen abgelegenen Pass in den Alpen hoch.





Die Cameron Highlands sind das größte malaysische Teeanbaugebiet, außerdem bekannt für Erdbeeren und Gemüsearten, die man aus Europa kennt.

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weit und breit nur Tee…. aber bei dem kalten Wetter, welches wir hatten, waren wir froh über den heißen Tee.

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